Der Brite Liam Carpenter (27) kam 2014 als Basketballspieler nach Deutschland. 2021 begann er, Clips über Kulturklischees zu machen. Heute hat Carpenter mit seinem Internet-Format In Germany we don’t say mehrere Millionen Fans.
Liam, in deinen Clips auf Tiktok, Youtube und Instagram spielst du als die Hauptfigur, -enwichtigste Figur in einer ErzählungHauptfigur einen Klischee-Deutschen. Was ist das für ein der Typ, -enhier: Charakter; FigurTyp?
Die Figur erleben≈ als Erfahrung machenerlebt Alltagssituationen und kommentiert sie aus ihrer deutschen Perspektive. Woher hast du die Ideen dafür?
Ich bin kein extrovertierter Mensch, eher≈ mehreher ein ruhiger Zuschauer. So sehe ich Dinge, die ich in meinen Videos verwende. Außerdem inspirieren mich Filme und Serien. Und meine deutsche Frau Valerie hat viele Ideen. Von ihr kommen auch die deutschen das Sprịchwort, -ö-eridiomatischer SatzSprichwörter in den Clips.
Warum, denkst du, finden so viele Menschen deine Videos lustig?
Die Hälfte meiner Followerinnen und Follower sind Deutsche, die andere Hälfte sind zum Beispiel Leute aus den USA, England, Spanien oder Italien. Von ihren Kommentaren weiß ich, dass viele in den Clips Ähnlichkeiten zu sich selbst und ihrer Kultur entdecken und das lustig finden. Ich spiele in den Videos oft ja auch noch eine typisch britische Figur.
Wie hast du selbst die kulturellen Unterschiede erlebt, als du von England nach Deutschland gekommen bist?
Es war eigentlich kein so großer Kulturschock. Ich bin als Basketballspieler nach Deutschland gekommen. Zuerst habe ich für ein Team in München gespielt, ein Jahr später dann in der kleinen Stadt Crailsheim in Baden-Württemberg. Dort lebe ich bis heute. Mein der Mịtbewohner, -Person, die in der gleichen Wohnung lebtMitbewohner in München hat mich aus Spaßum einen Spaß zu machenaus Spaß am Anfang einmal sonntags zum Einkaufen geschickt. Da war ich schonhier: 👄 dochschon schockiert, dass alle Geschäfte geschlossen waren. Inzwischen fühle ich mich selbst oft ein bisschen deutsch, vor allem wenn ich mal zurück in England bin.
Wie sịch zeigenhier: zu merken seinzeigt sich das?
Ich mache dort komische deutsche Sachen – zum Beispiel an einer roten Ampel warten, wenn kein Auto in der Nähe ist.
Dass so viele Menschen die Videos sehen, ist eine große Motivation, aber auch eine große Verantwortung.
Wann hattest du die Idee, über kulturelle Unterschiede und Klischees Videos zu machen?
In den letzten Jahren war ich als Basketballspieler nicht mehr so erfọlgreich≈ mit Erfolgerfolgreich. Ich wollte deshalb etwas anderes machen und habe es zuerst mit Fitnessvideos probiert. Die wollten aber nur wenig Leute sehen. Anfang 2021 habe ich dann spontan einen Clip gemacht, in dem ich am Telefon sehr nervös versuche, Deutsch zu sprechen. Das fanden viele lustig. Heute bin ich hauptberuflichals wichtigste berufliche Aktivität (allein oder neben anderen Berufen)hauptberuflich Content Creator.
Wie viel Arbeit ist so ein Video?
Dass so viele Menschen die Videos sehen, ist eine große Motivation, aber auch eine große Verantwortung. An einem Clip mit einer die Länge, -nhier: DauerLänge von 45 bis 60 Sekunden arbeite ich zwei bis drei Tage, manchmal auch länger – von der Idee über das das SkrịptschreibenSchreiben von Story und Text für einen FilmSkriptschreiben, fịlmen≈ als Film speichernFilmen bis zum editierenhier: an Bild- und Videomaterial arbeiten, z. B. für die Bildqualität, Filter und die MontageEditieren.
Was ratenhier: ≈ als Ratschlag sagenrätst du Menschen, die in Deutschland einen größeren Kulturschock erleben?
positiv sehenhier: meinen, dass … gut istSieh die kulturellen Unterschiede positiv sehenhier: meinen, dass … gut istpositiv, und lerne daraus. Es wäre doch langweilig, wenn alle Länder gleich wären. Und Humor hilft immer.
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